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Zügige Elektrifizierung der Eifelstrecken gesichert

„Gut, dass diese Chance genutzt wird.“

Zur Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn, NVR und Land zur zügigen Elektrifizierung der Eifelstrecken, erklärt Dagmar Andres MdB:

„Die katastrophale Flutkatastrophe im letzten Jahr ist in der Region immer noch sichtbar, auch bei den inzwischen teilweise wieder nutzbaren Bahnstrecken. Daher freut es mich, dass die breite Forderung aus dem letzten Sommer gehört worden ist. Der Bund hat nicht nur die Finanzierung der Wiederherstellung in Aussicht gestellt, sondern wird auch dafür sorgen, dass die Strecken zukünftig elektrifiziert sein werden. Das bedeutet deutlich mehr Klimaschutz auf modernen Strecken für die Pendler und Pendlerinnen aus und in die Eifel. Schön, dass aus den Trümmern der Flut gute, moderne Infrastruktur geschaffen wird. Bund und Land agieren hier Hand in Hand für die Region.“

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Erft und Aufsichtsratsvorsitzende des NVR, Dierk Timm ergänzt: „Letztes Jahr wurde diese Maßnahme parteiübergreifend gefordert. Dieser gemeinsame Auftritt für die Region auch in Berlin hat Wirkung gezeigt. Das Engagement des Bundes macht nun diese zügige Umsetzung möglich. Jetzt gilt es diesen Schwung mit rascher Planung und Umsetzung zu nutzen.“

Hintergrund:

Die Vereinbarung schafft die Voraussetzung für die beschleunigte Elektrifizierung der Eifelstrecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Kall bis zur Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz, der Voreifelbahn zwischen Bonn und Euskirchen sowie der Erfttalbahn zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel. Die Gesamtkosten der Elektrifizierung liegen bei rund 400 Millionen Euro. Die Maßnahme ist bereits im Bundesprogramm GVFG (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) zur Förderung angemeldet und kann mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten seitens des Bundes gefördert werden. Hinzu tritt eine ergänzende Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Siehe auch:

„Wiederaufbau der Infrastruktur muss als Chance genutzt werden!“