Die RB 38 am Bedburger Bahnhof
Bild: hochhausen

„Kein Umsteigen mehr in Horrem nötig!“

Zum Fahrplanwechsel im Dezember soll die RB 38 zwar wieder nach Köln fahren, weitere Einschränkungen gibt es aber doch.

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 soll die RB 38 endlich wieder ohne Unterbrechung von Bedburg bis nach Köln fahren. So lauten die aktuellen Planungen des Nahverkehrs Rheinland (NVR). Dierk Timm, Vorsitzender des Aufsichtsrats des NVR, erklärt dazu:

 „Endlich Licht am Horizont für die gebeutelten Pendler:innen. Die nervige Streckentrennung in Horrem wird wieder aufgehoben. Ärgerlich ist aber, dass ein Großteil der Fahrten ab Köln nicht wie bisher ab Deutz starten, sondern erst ab Hauptbahnhof.“ Dieses Schicksal betrifft auch einige Verbindungen der RB 24 (Köln, Erftstadt, Euskirchen), wo auch in einigen Fällen der Startpunkt nicht wie gewohnt in Deutz liegen wird, sondern am Hauptbahnhof.

„Solche Abweichungen sind natürlich nervig. Im Zuge des großen Ausbaus des Schienenknotens Köln aber leider kaum zu vermeiden“, erklärt Timm. Er weist außerdem darauf hin, dass die leidgeprüften Pendler:innen auf der RB 38 im September noch einmal besonders belastet werden.

 Aufgrund von Brückenarbeiten in Quadrath-Ichendorf kommt es im Zeitraum vom 14. bis 27. September 2021 zu einer Sperrung der Bahnstrecke zwischen Bergheim und Horrem. Die Züge der Linie RB 38 fallen in diesem Zeitraum zwischen Köln und Bedburg (Erft) aus. Zwischen Bergheim und Bedburg werden fast alle ausfallenden Züge der Linie RB 38 durch Fahrten der Linie RB 39 der VIAS ersetzt. In Tagesrandlagen verkehren Busse. Zwischen Horrem und Bergheim besteht für alle Züge Ersatzverkehr mit Bussen.

 

Mehr zu diesen Themen:

Offener Brief zur Situation der RB 38

SPD-Initiative: Parteien unterstützen Verlängerung der Erft-S-Bahn über Bedburg nach Grevenbroich und Düsseldorf

Qualitätsbericht Schienenverkehr: Schlechte Haltestellen im Rhein-Erft-Kreis weiter ein Ärgernis

Durchbruch bei der Finanzierung der Westspange