Jürgen Rolle und Iris Heinisch
Bild: REKSPD

Prof. Dr. Jürgen Rolle führt erneut die SPD-Fraktion in der Landschaftversammlung

Kerpenerin Iris Heinisch als Stellvertreterin gewählt.

Die SPD-Fraktion in der Landschaftsversammlung Rheinland hat erneut Professor Jürgen Rolle zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der Pulheimer steht damit weiterhin an der Spitze der SPD-Fraktion, deren Vorsitz er seit Februar 2003 innehat. Unterstützt wird er dabei von der Kerpener Sozialdemokratin Iris Heinisch, die zu einer seiner drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

Als bundesweit größter Verband für die Belange der Menschen mit Behinderung mit seinen weiteren überregionalen Aufgaben in den Bereichen Jugendhilfe, Psychiatrie und Kultur berühren die Arbeiten des LVR direkt oder indirekt fast alle Menschen im Rheinland.

Der höhere Kommunalverband Landschaftsverband Rheinland (LVR) beschäftigt knapp 20.000 Menschen. Neben der Zentralverwaltung in Köln erfüllen diese ihre vielfältigen Aufgaben für die knapp 10 Mio. EinwohnerInnen des Rheinlandes in 41 Schulen, 10 Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, 3 Heilpädagogischen Netzen, 4 Jugendhilfeeinrichtungen und dem Landesjugendamt. Insgesamt 126 Mitglieder sind von den Kreisen und kreisfreien Städten in die Landschaftsversammlung Rheinland (den sog. „Rheinischen Rat“) entsendet worden.

Im Rahmen der Konstituierung der Landschaftsversammlung Rheinland wurde Iris Heinisch zur Vorsitzenden des Krankenhausausschusses 1 (Bonn, Düren) und Jürgen Rolle erneut zum Vorsitzenden des Kulturausschusses gewählt.

Nach der CDU (mit 43 Mitgliedern) ist die SPD (wie bisher) die zweitgrößte Fraktion (30 Mitglieder) in der Landschaftsversammlung Rheinland. Seit 2014 arbeiten CDU- und SPD-Fraktion in einer Koalition sehr erfolgreich zusammen und werden diese Zusammenarbeit in der neuen Wahlperiode fortsetzen.

„Die Zusammenarbeit in der Landschaftsversammlung Rheinland ist deutlich komplizierter geworden, zumal nun 8 Fraktionen diesem Gremium angehören. Da ist es für die Belange der Menschen im Rheinland umso wichtiger, dass die LVR-Aufgaben auch weiterhin mit Kontinuität und Zuverlässigkeit erfüllt werden können“ betonen Heinisch und Rolle.