Bahnhof Sindorf Teil des Bahnsteigprogramms des NVR

Neugestaltung des Sindorfer Bahnhofs bis Ende 2027 vorgesehen – Sozialdemokraten fordern Beschleunigung.

Voller Bahnsteig in Sindorf.
Am Bahnhof Sindorf wird es schnell gefährlich eng. Bild: Rainer Grohmann

Die Gremien des Zweckverbands Nahverkehr Rheinland (NVR) haben die Weichen gestellt, um das nötige Bahnsteigverlängerungsprogramm voran zu treiben. Viele Bahnsteige müssen verlängert werden, da in den kommenden Jahren die eingesetzten S-Bahnen ebenfalls deutlich länger werden, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Dies betrifft in Kerpen die Haltestellen Buir und Sindorf.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dierk Timm, der auch Mitglied der Zweckverbandsversammlung des NVR ist, erläutert die aktuellen Beschlüsse:

„Die Anpassung etlicher Bahnhöfe ist notwendig, damit die stetig steigende Zahl der Fahrgäste ordentlich bedient werden kann. In Sindorf muss der Bahnsteig allerdings nicht nur verlängert, sondern grundlegend umgestaltet werden. Schon heute ist dort zu Stoßzeiten das Gedränge gefährlich. Diese Maßnahmen sind ebenfalls Teil des nun auf den Weg gebrachten Pakets.“

Für die Bahnhöfe ist die DB Station & Service AG zuständig, mit der entsprechende Planungsvereinbarungen geschlossen werden müssen. Gleichzeitig bemüht sich der NVR um die Finanzierung aus Landes- und Bundesmitteln, finanziert aber die nötigen ersten Schritte vor.

Der Sindorfer Kreistagsabgeordnete Branko Appelmann ergänzt:

„Schon lange setzt sich die Kerpener SPD für den Umbau des wichtigen Pendlerbahnhofs Sindorf ein. Gut, dass es hier weiter voran geht.“

Dem pflichtet der zweite stellvertretende Bürgermeister Kerpens, der SPD-Politiker Torsten Bielan bei:

„Immer wieder haben wir dieses Thema in Stadtrat und den übergeordneten Gremien vorgebracht. Die Zeit der provisorischen Verbesserungen muss endlich vorbei sein.“

Die Sozialdemokraten betonen deshalb, dass die Arbeiten in Sindorf vorgezogen werden sollten:

„Wir drängen weiter darauf, den Bahnhof in Sindorf möglichst rasch umzubauen. Die Zustände sind bereits heute oftmals untragbar. Ein so gut angenommenes Verkehrsangebot darf nicht zur Gefahr für die Reisenden werden. Uns allen sollte daran gelegen sein, den Schienenverkehr weiter zu stärken und dazu gehören ganz besonders auch sichere und komfortable Haltestellen.“

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