Anfrage zum Gesundheitsausschuss am 19.08.2020: Aufstellung der Hilfsorganisationen, die im Rhein-Erft-Kreis durch ehrenamtliches Engagement halfen, die Pandemie seit Frühjahr zu bewältigen

Sehr geehrter Herr Hermes,

die Covid19-Pandemie stellte auch die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises vor nie da gewesenen Herausforderungen.

Besonders Risikopatienten und ältere Menschen waren auf die unbürokratische Hilfe in ihrem Umfeld angewiesen. Schnell haben sich Nachbarschaftshilfen, Nottafeln und Vereine gegründet und in einer beispiellosen Art den Menschen in ihrer Umgebung geholfen.

Aber auch unsere Pflegedienste und Einrichtungen waren auf die Hilfe „von außen“ angewiesen, beispielsweise durch Desinfektionsmittelspenden und der Spende von Alltagsmasken.

Am 20.07.2020 beantragten die Koalitionsfraktionen von CDU, Grünen und FDP in der Drucksache Nr. 279/2020, den Hilfsorganisationen DRK und MHD einen Betrag von 15.000 Euro zu gewähren und ASB, JUH jeweils 5.000 Euro zu gewähren.

Für uns ist nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien es zu der Auswahl dieser Hilfsorganisationen kam, hier wird in der Ausschusssitzung sicherlich der Antragsteller mündlich erörtern.

In den vergangenen Monaten haben sich Organisationen aus dem Nichts gegründet oder ihre etablierten Hilfsstrukturen abändern müssen, damit sie ihre Nothilfe (beispielhaft: Frauenforum Brühl, Frisöre gegen Armut, Tafeln, Frechener Flüchtlingshilfe) aufrechterhalten konnten.

Auch für diese wollen wir eine angemessene Anerkennung ermöglichen.

Um eine Entscheidung treffen zu können, benötigen wir einen Überblick über die geleisteten Arbeiten und Unterstützungen der Organisationen.

Vor diesem Hintergrund bitten wir um die schriftliche Beantwortung folgender Frage:

Welche Hilfsorganisationen und Netzwerke haben durch ihr Engagement geholfen, die Covid 19-Pandemie in den Städten des Rhein-Erft-Kreises zu bewältigen?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Dierk Timm, Fraktionsvorsitzender

Iris Heinisch, Kreistagsabgeordnete

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