Antrag für Sozialausschuss am 26.08.2020: Arbeit des Frauenforums Brühl – Hürth e.V, Auswirkungen der Corona-Pandemie

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Rolle,

die SPD-Fraktion beantragt, zur Sitzung des Sozialausschusses den Tagessordnungspunkt

„Arbeit des Frauenforums Brühl – Hürth e.V, Auswirkungen der Corona-Pandemie“

einzurichten.

Dazu mögen bitte Frau Seidel und Frau Wermelskirchen als Vertreterinnen des Frauenforum Brühl – Hürth e.V. eingeladen werden, damit diese über die Arbeit des Vereins berichten können, insbesondere auch in Hinblick auf die besonderen Schwierigkeiten, die durch die Corona-Pandemie verursacht werden.

Dazu bitten wir folgenden Antrag zur Abstimmung zu stellen:

Beschluss:

Dem Antrag des Frauenforums auf Kofinanzierung wird bereits für dieses Jahr entsprochen. Dazu werden die notwendigen Ausgaben außerplanmäßig gewährt.

Begründung:

Das Frauenforum Brühl – Hürth e.V leistet wichtige Arbeit unter anderem bei der Beratung von durch Gewalt bedrohten oder betroffenen Frauen und Mädchen. Diese Arbeit ist durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gefährdet. Ein Antrag des Frauenforums auf eine Komplementärförderung durch den Kreis wurde von dem Verein im April dieses Jahrs gestellt. Die in Aussicht gestellte Behandlung des Antrags im kommenden Jahr ist zu spät, um sicherzustellen, dass das gute Beratungsniveau des Frauenforums erhalten bleiben kann. Wir möchten den Vereinsvertreterinnen die Gelegenheit geben, aus erster Hand über die Arbeit des Frauenforums und die besonderen Erschwernisse durch die Corona-Pandemie zu berichten. Der persönliche Vortrag steht natürlich unter Vorbehalt der Vereinbarkeit mit dem Hygienekonzept. Angesichts der Tatsache, dass ein solcher Vortrag aber schon lange vorgesehen ist und aus bekannten Gründen bisher nicht realisiert werden könnte, bitten wir darum, dies nun möglich zu machen. Gerade in diesen Zeiten, in denen betroffene Frauen und Mädchen oftmals monatelang in unmittelbarer räumlicher Nähe zu den Tätern leben mussten, mit nur sehr eingeschränkten Ausweichmöglichkeiten, ist ein Angebot wie das des Frauenforums besonders wichtig. Der weitere Verlauf des Pandemiegeschehens mit den bestehenden Einschränkungen bei sozialen Kontakten und außerhäuslichen Angeboten mag hier nur eingeschränkt für eine Entspannung sorgen. Die Arbeit des Frauenforums muss deshalb auf sehr gutem Niveau weitergeführt werden können, weshalb die Gewährung einer Komplementärfinanzierung bereits in diesem Jahr notwendig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dierk Timm, Fraktionsvorsitzender

Helmut Halbritter, Kreistagsmitglied

Bert Reinhardt, Kreistagsmitglied

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