Wichtiger Impuls für Strukturwandel und Verkehrswende: Revier-S-Bahn kommt!

Bis zu Letzt wurde aus dem Revier Druck gemacht, damit die Revier S-Bahn es ins Strukturstärkungsgesetz schafft. Noch vor kurzem hatte Landeswirtschaftsminister Pinkwart durchscheinen lassen, dass die Landesregierung eine spätere Aufnahme anstreben würde. Bürgermeister wie Bedburgs Sascha Solbach (SPD) und Klaus Krützen (SPD) aus Grevenbroich haben aber nicht locker gelassen.

Dierk Timm lächelnd mit verschränkten Armen: Die Revier S-Bahn kommt. Unser Druck hat gewirkt.
Bild: REKSPD/Sandmann

Der SPD-Landratskandidat Dierk Timm erklärt zur Einigung, die Revier-S-Bahn doch noch ins Strukturstärkungsgesetz aufzunehmen:

„Anscheinend hat der große Druck aus den Kommunen gewirkt und nun hat eine parteiübergreifende Allianz die Revier-S-Bahn in die entscheidende Anlage 4 des Strukturstärkungsgesetzes gebracht. Das ist eine sehr gute Nachricht. Besonders freut es mich, dass nun die Chance besteht, dass Elsdorf wieder ans Schienennetz angeschlossen wird und dass die S-Bahn nicht in Bedburg enden wird, sondern die Menschen direkt weiter nach Grevenbroich oder Düsseldorf fahren werden können.“

Lange Zeit sah es so aus, als würde diese Jahrhundertchance für das Rheinische Revier und den Rhein-Erft-Kreis von der Landesregierung verspielt werden. Auf Initiative der SPD-Kreistagsfraktion war auch im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises ein parteiübergreifender Beschluss gefasst worden, sich aktiv für die Revier-S-Bahn einzusetzen. Der Vorsitzende der Rhein-Erft SPD, Daniel Dobbelstein betont:

„Strukturwandel und Verkehrswende gehen Hand in Hand. Ich freue mich, dass die unermüdliche Arbeit von Bürgermeistern wie Bedburgs Sascha Solbach oder Klaus Krützen in Grevenbroich mit Erfolg gekrönt worden ist.“

Die Vorsitzende der Rhein-Erft SPD, Dagmar Andres ergänzt:

„Schön, dass es wirklich in letzter Minute gelungen ist, das Projekt doch noch ins Gesetz zu bringen. Alle, die sich unabhängig von Parteizugehörigkeit für das Projekt stark gemacht haben, können stolz auf sich sein und verdienen unseren Dank.“

Andres, Dobbelstein und Timm betonen zum Abschluss:

„Die Initiative zu diesem Projekt kam aus Städten wie Grevenbroich oder Bedburg. Die SPD hat sich von Anfang an voll hinter das Projekt gestellt, denn uns ist klar, dass der Strukturwandel vor Ort gestaltet wird. Wir stehen auch weiter dafür, dass die Städte und Gemeinden bei Entscheidungen zum Strukturwandel in der ersten Reihe sitzen müssen. Wir müssen unsere Zukunft vor Ort gestalten können.“

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