Aufstockung des Kurzarbeitergelds wäre wichtig gewesen

Mit großem Bedauern nimmt die Rhein-Erft SPD die Ablehnung einer Anhebung des Kurzarbeitergelds durch Union und Kanzlerin zur Kenntnis.

Text: Hände wachen schützt die Gesundheit. Kurzarbeitergeld schützt den Arbeitsplatz.

Vor wenigen Wochen hatte sich die Rhein-Erft SPD mit einem Schreiben an Arbeitsminister Hubertus Heil, Sebastian Hartmann MdB und Dietmar Nietan MdB und darum gebeten, sich für eine Anhebung des Kurzarbeitergelds stark zu machen. Heute wurde bekannt, dass eine Anhebung aufgrund fehlender Unterstützung durch die CDU und Kanzlerin Merkel erst einmal vom Tisch ist.

„Die Anhebung des Kurzarbeitergelds wäre insbesondere für die unteren Lohngruppen eine wichtige Stabilisierungsmaßnahme. Das dies vorerst nicht passieren wird, bedauern wir sehr“, zeigen sich die Vorsitzenden der Rhein-Erft SPD, Dagmar Andres und Daniel Dobbelstein enttäuscht. „Kurzarbeit ist ein gutes Mittel um in Krisenzeiten Entlassungen zu vermeiden. Die Blockade einer Anhebung durch CDU und die Kanzlerin zeigt, wie wichtig tarifliche Vereinbarungen in diesem Bereich sind.“

Durch das Kurzarbeitergeld werden betroffene Unternehmen auch im Bereich der Sozialabgaben massiv entlastet. Einige Tarifverträge sehen deshalb eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds durch die Unternehmen vor.

„Leider haben viele Betroffene, insbesondere in schlechter bezahlten Arbeitsfeldern, nicht das Glück solcher Tarifverträge. Deshalb wäre es gut gewesen, wenn die Kanzlerin sich gemeinsam mit Gewerkschaften und SPD an die Seite dieser Beschäftigten gestellt hätte“, betont der stellvertretende Vorsitzende, Dierk Timm.

Dierk Timm: Die SPD wird gemeinsam mit den Gewerkschaften die Erhöhung des Kurzarbeitergelds weiter einfordern.

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