Dierk Timm zum SPD-Landratskandidaten nominiert

Der Kreisvorstand der Rhein-Erft SPD hat den stellvertretenden Kreisparteivorsitzenden und Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Dierk Timm als Landratskandidaten nominiert.

Bild: stefan finger

„Wir freuen uns über das einstimmige Votum unseres Kreisvorstandes für Dierk Timm und werden dem Kreisparteitag am 28. März 2020 vorschlagen, Dierk Timm offiziell als Landratskandidaten unserer Partei aufzustellen“, so die Kreisparteivorsitzenden Dagmar Andres und Daniel Dobbelstein kurz nach der Nominierung Timms.

„Dierk Timm hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er ein Kenner des Rhein-Erft-Kreises mit all seinen Herausforderungen und Schwierigkeiten ist. Er ist reichlich erfahren in den wichtigen Themen des Rhein-Erft-Kreises, kennt die Städte des Kreises und ist Experte in den Themen, die den Menschen hier vor Ort besonders unter den Nägeln brennen“ betonten Andres und Dobbelstein einhellig.

 

„Ich würde mich sehr freuen, wenn mich unser Kreisparteitag am 28. März als Landratskandidat aufstellt und danke schon jetzt für das große Vertrauen, das mir unser Kreisvorstand ausgesprochen hat. Der Rhein-Erft-Kreis wird weiter dynamisch wachsen und steht auch wegen des Strukturwandels vor großen Veränderungen. Mein Ziel ist es, dass wir die immensen Chancen, die wir haben, endlich nutzen. Da ist in den vergangenen Jahren leider vieles liegen geblieben und das muss sich ändern.

Wir brauchen im Rhein-Erft-Kreis wieder ausreichend bezahlbaren Wohnraum, damit die Menschen im Kreis sich das Leben in ihrer Heimat leisten können! Dazu wollen wir eine eigene kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft gründen.

Wir brauchen im Rhein-Erft-Kreis ein leistungsfähiges und klimafreundliches Nahverkehrsnetz. Dazu habe ich schon 2010 ein entsprechendes Konzept vorgelegt, welches die Grundlage für die nun endlich kommenden neuen S-Bahnlinien ist. Aber hier muss noch sehr viel passieren, wie auch bei den Busverbindungen und der Frage, wie wir pendeln per Rad endlich leichter und sicherer machen.

Ganz wichtig ist mir auch eine flächendeckend gute Gesundheitsversorgung. Unsere Krankenhäuser müssen erhalten bleiben. Die aktuelle Coronakrise zeigt deutlich, dass Gesundheitsversorgung Daseinsfürsorge ist, die nicht allein betriebswirtschaftlich kalkuliert werden darf.

Jede und jeder soll sich bei uns im Kreis sicher fühlen. Es darf keine Kürzungen bei der Polizei und bei der Bekämpfung der Kriminalität, insbesondere der Jugendkriminalität geben.

Ganz entscheidend für sehr viele Menschen im Kreis ist die Mammutaufgabe Strukturwandel. Hier ist besonders viel Einsatz nötig, damit die Arbeitsplätze aus der Kohle und der Kohleverstromung durch gute Arbeitsplätze in neuen Technologien zukunftstauglich ersetzt werden. Hier ist gerade im letzten Jahr so gut wie gar nichts auf den Weg gebracht worden, was bei den betroffenen Menschen und Städten wirklich ankommt. Wir drängen seit über einem Jahr mit konkreten Vorschlägen zum Handeln. Es muss endlich Schluss sein mit dieser unerträglichen Passivität, sonst verspielen wir die spannenden Gestaltungschancen, die wir aktuell noch haben“ skizzierte Timm seine politischen Schwerpunkte für den Rhein-Erft-Kreis.

Der 52-jährige Diplom-Kaufmann lebt mit seiner Familie in Pulheim und ist seit fünf Jahren Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Dem Kreistag des Rhein-Erft-Kreises gehörte Timm von 1994 bis 1999 und wieder seit 2009 an. Seit 2011 ist er stellvertretender Vorsitzender der Rhein-Erft SPD und war bereits von 1990 bis 2007 Mitglied des Kreisvorstandes.

In Pulheim ist Dierk Timm seit 2004 Mitglied des Stadtrates und war in den Jahren 2009 bis 2016 Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Seit 2013 ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion in den Verbandsversammlungen des VRS und des NVR.

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