Timm: „Bahn und S-Bahn sind beliebt, warum machen wir es den Kunden unangenehm sie zu nutzen?“

Maßnahmen zur Verbesserung der Stationsqualität eingefordert, ebenso wie die Erweiterung des Bahnhofs Sindorf

Fraktionsübergreifend wurde die Geschäftsführung des Zweckverbands Nahverkehr Rheinland von der Verbandsversammlung beauftragt, die im letzten Stationsbericht negativ bewerteten Haltepunkte genau unter die Lupe zu nehmen und Maßnahmen zur spürbaren Verbesserung der Stationsqualität zu entwickeln. Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Gremienenvertreter im NVR, Dierk Timm:

„Besonders die Haltepunkte entlang der Erft-Strecke fallen seit Jahren negativ im Stationsbericht auf. Hier gilt es die Realisierung der Erft-S-Bahn zu beschleunigen, denn dafür müssten auch alle Haltepunkte modernisiert werden. Menschen, die die Bahn nutzen, um damit etwa zu ihrer Arbeit zu kommen, haben bessere Verhältnisse verdient, als sie die etwa in Glesch oder Zieverich vorfinden. Ein Warten auf die Erft-S-Bahn bis Mitte des nächsten Jahrzehnts ist nicht vermittelbar.“

Ebenfalls wurde die Geschäftsführung beauftragt zu untersuchen, wie der Bahnhof in Kerpen-Sindorf ausgebaut werden kann.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kerpener Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Andreas Lipp betont:

„Viele Pendler nutzen den S-Bahn-Haltepunkt Tag für Tag, vor allem zu den Spitzenzeiten morgens und nachmittags ist der Bahnsteig mehr als überfüllt. Das birgt Gefahren für die ein- und aussteigenden Fahrgäste, die laufen sich gegenseitig in die Hacken bei dem Gedränge. Das Ziel, mehr Menschen zum ÖPNV zu bewegen, macht einen Ausbau in Sindorf unabdingbar. Seit nunmehr über 10 Jahren weisen wir darauf hin, schreiben Antrag um Antrag. Die 18.000 Sindorfer sind das Warten satt und wollen, dass hier endlich entsprechend reagiert wird.“

Dierk Timm ergänzt:

„Für den Ausbau eines der wichtigsten Pendlerbahnhöfe im Rhein-Erft-Kreis setzen sich die SPD-Kerpen und ich uns schon lange ein. Dass das Verkehrsmittel S-Bahn so beliebt ist, ist doch eine hervorragende Entwicklung. Dieser Stellenwert für die Bevölkerung muss sich auch in der Stationsqualität widerspiegeln.“

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