Sozialausschuss: Angebotsnotstand in der ambulanten Pflege

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Rolle,

wir beantragen zum Tagesordnungspunkt Haushalt folgenden Beschlussvorschlag abstimmen zu lassen und gestellte Fragen bis zum Ausschuss schriftlich vorab zu beantworten:

  • Gibt es in der ambulanten Pflege Wartelisten in den einzelnen Städten des Rhein-Erft-Kreises? Wie lang sind diese?
  • Sind die ambulanten Versorgungsstrukturen im Kreis auskömmlich? Wie sieht die Situation in den einzelnen Städten aus?
  • Welche Möglichkeiten zur Unterstützung der Pflegedienste bieten SmartHome- Produkte?
  • Der Rhein-Erft-Kreis stellt 25.000€ zur Erstellung eines externen Gutachtens in den Haushalt für das Haushaltsjahr 2019. Dieses Gutachten soll zur Behebung der Versorgungslücken Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Sollten belastbare Antworten unter 1-3 nicht vorzubringen sein, wird das Gutachten entsprechend zuerst beauftragt.
  • Die Verwaltung wird beauftragt eine Konferenz für ambulante Pflege zu veranstalten. In dieser sollen unterschiedlichste Akteure, wie z.B. Bauunternehmer, die im Kreis aktiv sind oder sein wollen, mit Anbietern für SmartHome zusammen gebracht werden.

 

Begründung:

Es ist bspw. für Kerpen bekannt, dass Betroffene oft eine Vielzahl ambulanter Pflegedienste kontaktieren müssen, um einen Pflegedienst zu bekommen. Aber selbst in den Fällen stehen die Betroffenen zunächst auf teils sehr langen Wartelisten. Dies müssen wir ändern. Eine Möglichkeit die Arbeit der Pflegedienste zu vereinfachen wäre sicher die Einbindung von SmartHome-Produkten. Hierbei sind jedoch viele Dinge zu beachten, so dass es hier einer umfassenden Abschätzung durch eine Expertin bedarf.

Mit freundlichen Grüßen

Dierk Timm, Fraktionsvorsitzender

Helmut Halbritter, Kreistagsabgeordneter

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