Geringere Kosten der Unterkunft als erwartet

SPD fordert Entlastung der Städte 

„Die Kosten der Unterkunft haben sich für den Kreis deutlich besser entwickelt, als prognostiziert“, freut sich der Sprecher der SPD-Fraktion im Sozialausschuss, Helmut Halbritter. „Anstelle der geplanten rund 73 Mio. Euro beträgt das vorläufige Ist für 2017 nur rund 62 Mio. Euro.“ Die Sozialdemokraten haben anlässlich der entsprechenden Mitteilung der Verwaltung im Sozialausschuss zum Anlass genommen, eine Entlastung der städtischen Haushalte zu fordern.

„Der Kreis finanziert sich hauptsächlich über die städtischen Haushalte. Wenn er weniger Geld benötigt, als geplant, sollte er dieses Geld dann auch den Städten zurückgeben“, meint der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dierk Timm, dazu.

Die Sozialdemokraten haben deshalb zum Finanzausschuss einen Antrag gestellt, den für 2017 zu erwartenden Überschuss an die Städte weiterzureichen. „Wir möchten nicht mit den städtischen Geldern die Rücklagen des Kreises füllen“, erklärt die Sprecherin im Finanzausschuss, Dagmar Andres. „Was der Kreis nicht benötigt, wollen wir den Städten zurückgeben, damit es den vielen wichtigen Projekten in den Städten zu Gute kommen kann.“

„Gleichzeitig lässt die Entwicklung in 2017 hoffen, dass auch in 2018 die Kosten niedriger sein werden, als bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes vor anderthalb Jahren geplant“, schätzen die Sozialdemokraten abschließend.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.