Gesundheitsausschuss: Hebammenversorgung im Rhein-Erft-Kreis

Sehr geehrter Herr Hermes,

die Verwaltung wird gebeten, zur o. g. Sitzung folgende Fragen schriftlich zu beantworten:

  1. Wie stellt sich die Versorgung von Schwangeren und jungen Eltern durch Hebammen im Kreis derzeit dar, insbesondere hinsichtlich aufsuchender häuslicher Angebote?
  2. Wie hat sich diese Situation über die letzten fünf Jahre verändert?
  3. Gibt es spezielle Angebote für minderjährige Schwangere?
  4. Sieht die Verwaltung Bedarf, die bestehenden Angebote zu erweitern bzw. zusätzliche Angebote aufzubauen?
  5. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die Versorgung mit Hebammen im Kreis generell zu verbessern?

Begründung: Hebammenmangel ist auch vor dem Hintergrund der Haftpflichtproblematik zusehend ein Problem. Viele junge Eltern müssen viel Zeit in die Suche nach einem passenden Angebot investieren, was für viele eine enorme Belastung darstellt. Aber gerade wenn Eltern mit Neugeborenen zuhause sind gibt es viel Beratungs- und Betreuungsbedarf, der von Kinderärzten und Gynäkologen nicht geleistet werden kann. Dabei drohen Schwangere in besonders schwierigen Lebenslagen (z. B. Minderjährige) besonders darunter zu leiden.

Mit freundlichen Grüßen

Dierk Timm, Fraktionsvorsitzender

Fadia Faßbender, Sprecherin im Gesundheitsausschuss

Iris Heinisch, Kreistagsmitglied

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