Vorerst kein Erdgas-Fracking in Bedburg und Elsdorf

In beiden Nordkreiskommunen wird es vorerst keine unkonventionelle Lagerstätte für Erdgas im Rahmen der „Fracking“-Gasfördermethode geben. Diese Antwort erhielt jetzt der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Guido van den Berg von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD). „Es ist klar zu unterscheiden zwischen einer Aufsuchungserlaubnis und einer Gewinnungsberechtigung. Erst die Gewinnungsberechtigung bewilligt es, Erdgas zu gewinnen und nach der Fracking-Methode zu lagern. Für westliche Bereiche von Elsdorf und Bedburg wurden nach Auskunft des Ministers aber lediglich Aufsuchungsrechte erteilt“ stellte van den Berg fest. „Die Landesregierung steht dem Fracking-Verfahren kritisch gegenüber. Sie möchte zunächst sicherstellen, dass Fracking auch mit umweltschonenden Verfahren durchgeführt werden kann.“ Bis dahin habe die rot-grüne Landesregierung das Erdgas-Fracking auf Eis gelegt, sagte van den Berg.

Im sogenannten Fracking-Förderverfahren wird unter hohem Druck ein Gemisch aus Chemikalien, Sand und Wa