Das übliche Schielen nach rechts

„Das sind die üblichen Nebelkerzen, mit denen Willi Zylajew von seinem geheimen Paktieren mit den Rechten ablenken möchte“, so kommentiert der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Hans Krings, Zylajews Äußerungen vom gestrigen Tage, bei der Wiederwahl der Kreisdirektorin am kommenden Donnerstag sei auch mit Stimmen aus Reihen der SPD zu rechnen.

Wie bei der Entscheidung über die Option zur Trägerschaft der Hartz IV-Verwaltung schielt Zylajew wieder auf rechte Stimmen und streut zur Ablenkung Gerüchte in Richtung Opposition.

Die SPD-Kreistagsfraktion wird in der Frage der Wiederwahl der Kreisdirektorin geschlossen abstimmen. Die Entscheidung wird sich nicht an der Person orientieren, sondern ausschließlich an der Tatsache des Bruches einer interfraktionellen Vereinbarung durch CDU und FDP.

„Diesmal werden wir geheime Wahl beantragen, wir werden den Saal auch nicht verlassen“, so Hans Krings. „Wir wollen den geschätzten Kollegen Zylajew doch darin unterstützen, zum Zwecke seines politischen Überlebens Mehrheiten für eine Kandidatin zu sammeln, an der er acht Jahre kein gutes Haar gelassen hat.“