Gabi Frechen erneut nominiert

Peter Struck, Gabi Frechen und Marlies Sieburg
Peter Struck trug sich vor der Nominierung von Gabi Frechen (hinten)bei Bürgermeisterin Marlies Sieburg (l.)ins Goldene Buch der Stadt Kerpen ein.

Der Kölner Stadt Anzeiger berichtet im Artikel: "Große Mehrheit für Gabi Frechen" von Norbert Kurth am 29.11.2008:

"Die Hürtherin wurde als Bundestagskandidatin nominiert. Sie tritt zum dritten Mal an und will sich besonders für soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Mit 79 Ja-Stimmen wählten die SPD-Delegierten am Freitagabend im Kerpener Europagymnasium Gabi Frechen zum dritten Mal zur Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 92. Zu dem Wahlkreis gehören Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen, Hürth, Kerpen und Pulheim. Frechen trat ohne Gegenkandidaten an. Nur zwei der 81 Delegierten stimmten gegen sie. Zuvor hatte sie sich mit dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion und Gastredner des Abends, Peter Struck, in das Goldene Buch der Stadt Kerpen eingetragen. Ihren Konkurrenten Willi Zylajew (CDU) hatte Gabi Frechen bei der Bundestagswahl 2005 mit 47,8 Prozent klar geschlagen.

Die 52-jährige legte sich bei ihrer Ansprache vor den Delegierten mächtig ins Zeug: „Wenn mir jemand vorwirft, ich würde nur an Umverteilung denken, kann ich mich nur fragen: »Ja, woran denn sonst?«“ Dass sie als gelernte Steuerberaterin sich mit Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit beschäftige, könne ihr niemand verübeln. Sie wolle einen Sozialstaat, der stark genug sei, gezielt helfen zu können. Nur Reiche könnten sich einen armen Staat leisten.

Frechen, seit Ende 2005 stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses des Bundestages, legte ein Bekenntnis zu Bildung als „Emanzipation der Arbeiter“ sowie für „Unis ohne Studiengebühren“ und „Chancengleichheit zwischen Mann und Frau“ ab. Ziel sei eine gerechte Bezahlung von Arbeit. Die SPD müsse gestärkt werden, um „flächendeckend Mindestlöhne verwirklichen zu können“. Gabi Frechen will Ratsmitglied in Hürth bleiben und für die Ortsvereine da sein: „Ich brauche dieses Basislager für die Arbeit in Berlin.“"

Die Jusos Rhein-Erft melden: „Jusos Rhein-Erft freuen sich über die erneute Nominierung von Gabi Frechen“:

"Die Jusos Rhein-Erft freuen sich über die erneute Nominierung von Gabi Frechen als Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 92. Die Jusos Rhein-Erft werden Gabi Frechen, wie auch schon im letzten Wahlkampf, mit allen Kräften unterstützen und bei den Wählerinnen und Wählern um ihre Stimmen werben. „Das Ziel ist natürlich ganz klar die Verteidigung des Direktmandats für Gabi Frechen und die SPD!“, meint der Vorsitzende Martin Krupp. Gabi Frechen vertritt den Wahlkreis 92 seit 2002 vorbildlich und kompetent im Bundestag und soll dies auch in Zukunft tun. Die Jusos Rhein-Erft kämpfen für eine weiterhin starke Vertretung des Rhein-Erftkreises in Berlin und die heißt Gabi Frechen!"