„Etwas Neues muss nicht zwingend besser sein!“

„Die Auszählungen sind kompliziert und langwierig, die Wähler reagieren verunsichert und enthalten sich der Stimme.“ so Frechen. “Das führt weder zu mehr Transparenz noch zu mehr Demokratie.“
Das System des „Kumulierens und Panaschierens“ gibt den Wählerinnen und Wählern exakt so viele Stimmen, wie Kandidaten vor Ort antreten. Außerdem können sie ihre Stimmen auf mehrere Parteien verteilen. Dieses System ist verlangt von den Wählern eine ausführliche Kenntnis sämtlicher Kandidaten und Parteiprogramme. Dies ist in kleinen Gemeinden sinnvoll, nicht aber in großen Kommunen, Städten und Großstädten. Außerdem ist die Auszählung der Stimmen sehr aufwändig.
„Die Erfahrungen in Ländern wie Hessen und Niedersachsen zeigen, dass das komplexe Wahlsystem nicht zu mehr Demokratie, sehr wohl aber zu geringerer Wahlbeteiligung und mehr Bürokratie führt.“, kritisiert Gabi Frechen weiter. „Etwas Neues sollte man jedoch nur einführen, wenn es besser ist als der aktuelle Zustand.“