Gas- und Dampfkraftwerk kann gebaut werden

„Die Bundesregierung hat entschieden, dass der Wirkungsgrad von 57,5% bei der Energiegewinnung für das geplante Dampf- und Gaskraftwerk der Firma Intergen in Hürth-Knapsack nach dem Referenzverfahren gemessen wird. Mit diesem Messverfahren kann der Wirkungsgrad erreicht werden und die Steuerbefreiung von der Öko-Steuer durch das Unternehmen beantragt werden. Die Politik hat jetzt ihre Hausaufgaben erledigt“, gibt sich die Bundestagsabgeordnete Gabriele Frechen über die Entscheidung erleichtert.
Die Voraussetzungen für den Bau des GuD-Kraftwerkes seien nun endlich gegeben. „Die zahlreichen Briefe und Gespräche an und mit den Entscheidungsträgern auf Bundes- und Landesebene für eine 500 Millionen Euro Investition im Erftkreis haben sich gelohnt. Auch die Mithilfe des Landtagsabgeordneten Hardy Fuß hat dazu beigetragen, dass dieses Ergebnis zustande kam. Jetzt steht die Firma Intergen in der Verantwortung, ihre Zusage umzusetzen und das GuD-Kraftwerk zu bauen“, betont die Bundestagsabgeordnete.
„Es ist ein gutes Signal für den Investitionsstandort Erftkreis, wenn eine zukunftsorientierte und sinnvolle 500 Millionen Euro starke Investition nun gebaut werden kann, die auch positive Auswirkungen auf den Chemieindustrie im Erftkreis haben wird“, erläutert die Bundestagsabgeordnete ihr Eintreten für einen Energiestandort Erftkreis mit gemeinsamer Stromgewinnung aus Kohle- und Gas.